(Werbung) Wenn es etwas gibt, das sofort nach Gemütlichkeit und „Gönn dir!!“ ruft, dann ist es der Duft und der Geschmack von Zimt. Und genau das macht die heutigen Milchbrötchen zu kleinen, fluffigen Wohlfühlmomenten. Alles, was ihr braucht? Ein bisschen Geduld, die richtige Technik – und natürlich Milch! Denn ohne Milch wären diese Zimt-Milchbrötchen einfach nicht dasselbe.
Milch ist längst nicht mehr nur Milch – es gibt eine richtig große Vielfalt: H-Milch, Frischmilch, Vollmilch mit 3,5 % Fett, fettarme Varianten, Magermilch, Rohmilch direkt vom Bauernhof, Bio-Milch und Sorten wie Weide- oder Heumilch sowie laktosefreie Milch.
Aber worin unterscheiden sie sich eigentlich?
Frischmilch wird pasteurisiert – also kurz erhitzt – während H-Milch ultrahocherhitzt wird und dadurch viel länger haltbar bleibt. Weidemilch stammt von Kühen, die einen festen Mindestanteil des Jahres auf der Weide stehen und dadurch Milch mit mehr Omega-3-Fettsäuren und Vitamin E liefern. Heumilch kommt von Kühen, die komplett auf Silofutter verzichten und ihr Futter aus einem hohen Anteil an Gras im Sommer bzw. Heu im Winter bestehen muss. Rohmilch, eine unbehandelte Kuhmilch, gibt's nur direkt beim Landwirt.
Wenn du noch tiefer in die Welt der Milch einsteigen möchtest, findest du hier (klick) spannende Infos rund um Nachhaltigkeit, Höfe, Milchsorten & Co.
Warum Milch im Teig – und welche Sorte eignet sich?
Generell gilt, dass Vollmilch für die klassischen, ultrafluffigen Milchbrötchen, die hier das Grundrezept sind, am besten ist. Denn Fett macht den Teig geschmeidig, sorgt für eine feinporige Struktur und hält ihn lange frisch. Außerdem bringt Milchzucker diesen typischen zarten, leicht süßlichen Geschmack – perfekt in Kombination mit dem warmen Aroma vom Zimt-Swirl.
Der Zimt-Swirl ist die typische Zimt-Butter-Zucker-Schicht eines Franzbrötchens oder einer Zimtschnecke, die wir hier einfach auf den Teigling des Milchbrötchens streichen, anschließend auf Spannung aufrollen und so die Milchbrötchen wunderbar groß aufgehen.
Beim Backen entstehen Luftkammern zwischen den Swirl-Schichten. Diese sind etwas deutlicher als bei einem normalen Milchbrötchen, haben aber den Vorteil, dass sich das Zimtaroma in den Schichten besonders gut zeigt und man es dadurch beim Essen am deutlichsten wahrnimmt.
Es schmeckt sofort nach Franzbrötchen, aber auf eine ganz luftig-fluffige Art - eben wie Milchbrötchen - mit Zimt-Swirl.
Ihr solltet es unbedingt ausprobieren, eure Familie wird euch dafür lieben!
Hier kommt das Rezept:
Für 8 große Milchbrötchen mit unwiderstehlichem Zimt-Swirl
Für den Vorteig:
100 g Vollmilch (3,5 % Fett) in den Mixtopf geben
2 Min./37 °C/Stufe 1
100 g Mehl Type 405 oder 550 zugeben sowie
1 Pck. Trockenhefe
1 TL Zucker
30 Sek./Stufe 2
Den Vorteig ca. 20-30 Minuten im Mixtopf ruhen lassen. Er geht jetzt auf und wirft Blasen.
Für den Hauptteig:
160 g Vollmilch (3,5 % Fett) zum Vorteig in den Mixtopf geben sowie
400 g Mehl Type 405 oder 550
90 g weiche Butter
70 g Zucker
1 Eigelb
1 TL Vanillepaste oder 1 Pck. Vanillezucker
1 TL Salz
5 Min./Teigstufe
Prüfen, ob der Teig geschmeidig ist. Er darf minimal kleben und sollte sich leicht anfassen und dehnen lassen. Wenn er zu stark klebt, sodass man den Teig gar nicht mehr loslassen kann, muss noch ein wenig Mehl dazu. Dafür die Teigstufe starten und durch die Deckelöffnung etwas Mehl streuen. Nicht zu viel, sonst wird der Teig zu fest. Nur so viel, dass er etwas weniger klebt.
Den Teig zu einer Kugel formen und für ca. 60 Minuten abgedeckt in einer Schüssel gehen lassen.
Für den Zimt-Swirl:
70 g Butter in den Mixtopf geben sowie
100 g braunen Zucker
1 EL Zimt
10 Sek./Stufe 3
Formen:
Den Teig in 8 Teile teilen, diese jeweils zu Kugeln formen und mit etwas Mehl bestäubt unter einem Handtuch liegen lassen, während man nacheinander jede Kugel weiterbearbeitet.
Jede Kugel auf einer minimal bemehlten Fläche rechteckig ausrollen auf ca. 10 x 20 cm.
Mit einem Teelöffel die Zimtbutter auf den Teig streichen, aber zu den Rändern etwas Platz lassen. Den Teig jetzt von oben her eng und gleichmäßig aufrollen, am besten so, dass etwas Spannung auf dem Teig entsteht. Die Nahtkante verschließen sowie auch zwingend die Enden zudrücken, damit beim Backen die Zimtbutter nicht herausläuft.
Die fertigen Rollen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben.
WICHTIG:
Ein Geschirrtuch anfeuchten und dieses feuchte Tuch auf die Teiglinge legen.
60 Minuten gehen lassen.
Für den Guss:
1 Eigelb in eine Schüssel geben sowie
1 Schuss Milch
> mit einem Schneebesen verquirlen
> die Brötchen damit einpinseln
Backen:
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine feuerfeste Schüssel mit Wasser unten auf den Backofenboden stellen.
Die Brötchen in den unteren Bereich des Ofens schieben und für ca. 18-20 Minuten backen.
Finaler Guss mit Butter nach dem Backen:
Die Brötchen nach dem Backen direkt mit geschmolzener Butter bestreichen und abkühlen lassen.
_____________
Hier findest du das Rezept für die klassischen
Original-Milchbrötchen (klick hier)
Generell gilt:
alle Gerichte immer nach persönlichem Geschmack abschmecken mit den angegebenen Gewürzen.
Rezept speichern:
In der App oben auf das Herz klicken
Rezept drucken:
Siehe Button "Rezept drucken" im Menü in der App oder "Seite drucken" in der Fußzeile vom Blog (Seitenauswahl und gewünschte Skalierung beachten!)
Sonstiges:
Rezepte ggf. anpassen und die Füllhöhe beachten, wenn im TM31 gekocht wird.
Rezepte enthalten teilweise **Partnerlinks.
Bei den von mir geteilten Links handelt es sich teilweise um Affiliate Links. Das bedeutet, ich bekomme eine kleine Vergütung, wenn Du hierüber etwas bestellen solltest.
Dadurch entstehen Dir keine Mehrkosten - ich finanziere aber damit zum Beispiel einen Teil meiner Kosten, sonst kann ich euch diesen für euch kostenlosen Rezeptservice nicht bieten. Solltest du über einen meiner Links Zutaten bestellen sage ich: Vielen Dank für Deine Unterstützung!!
Bestes Putzspray. Alleskönner. mehr Infos...
Pinne das Rezept an deine Pinterest-Wand (klick hier)














Kommentar schreiben
Sylvia (Mittwoch, 10 Dezember 2025 09:21)
Das hört sich mega an.
Meinst Du man kann auch 1,5 % Milch nehmen?
Liest sich toll - habe aber auch Respekt vor solchen Rezepten.....
LG
Anke (Mittwoch, 10 Dezember 2025 09:30)
Ah, jetzt weiß ich auch warum mein letzter Klöben nicht so aufgegangen ist, wie sonst. Ich hab ihn mit dieser „no milk“ gebacken. Die war grad da.
Das nächste Mal nehme ich wieder Milch.
Und dieses Rezept mache ich auch ganz sicher. Wir lieben alle Franzbrötchen, doch erst muss ich Milch kaufen. ;-) :-)
Jutta (Mittwoch, 10 Dezember 2025 09:37)
Du bist ein Schatz, Amelie. Das ist genau das Richtige für nassgraue Ich-leg-mich-mit-meinem-Buch-aufs-Sofa-Tage.
Danke Dir!
Amelie (Mittwoch, 10 Dezember 2025 10:21)
Das freut mich!!
@Sylvia: 1,5 geht notfalls auch - aber ideal ist eben Vollmilch. Das ist nicht schwer nachzubacken. Was ich kann, könnt ihr auch!!! :-)
Kathrin (Mittwoch, 10 Dezember 2025 13:48)
Liebe Amelie, das hört sich wieder sehr lecker an. Wird am Wochenende ausprobiert.
Kleiner Schwenk... vielen Dank für die Favoriten-Kategorie Wochenplan. Zuerst dachte ich, brauch ich nicht, mittlerweile nutze ich sie nur noch. So habe ich meinen Plan für die kommende Woche immer parat und kann bereits gekochtes schnell rauslöschen. Perfekt.
Barbara (Mittwoch, 10 Dezember 2025 15:05)
Das klingt super gut. Das wird in den Weihnachtsferien definitiv ausprobiert! Vielen Dank für das Rezept
Andrea (Mittwoch, 10 Dezember 2025 15:50)
Hi Amelie,
das Rezept hört sich sehr lecker an. Ich bin alleine, meinst du man könnte die Milchbrötchen auch einfrieren?
Vielen Dank für deine Kreativität und die tollen Rezepte!
Melanie (Mittwoch, 10 Dezember 2025 16:34)
Liebe Amelie, Vielen Dank für das Rezept. Sie sind sehr lecker. Heute morgen direkt angesetzt mit kranken Kind Zuhause perfekt. Da der Mann sich eh Milchbrötchen gewünscht hatte, habe ich die Füllung etwas reduziert und ein paar nur so als Brötchen geformt. Für die Kinder würde ich eher 16 statt 8 zu machen damit es auch in die Brotdose passt, oder das schlechte Gewissen kleiner ist��.
Amelie (Mittwoch, 10 Dezember 2025 16:42)
Das freut mich, dass du sie direkt ausprobiert hast und hoffe, dass dein Kind ganz schnell wieder gesund ist!! :-)
Nelli (Donnerstag, 11 Dezember 2025 08:39)
Genial, wird unbedingt am Wochenende nach gebacken �
Ela (Donnerstag, 11 Dezember 2025 18:42)
Die sind am Wochenende dran.
Eins interessiert mich noch...... wie kann Frau mit so langen Ärmeln, Teig Ausrollen????? Die sind doch ewig voll bemehlt!!!
Amelie (Donnerstag, 11 Dezember 2025 19:03)
:D :D :D
Claudia (Samstag, 03 Januar 2026 21:38)
Mega Rezept. Musste es direkt 2x machen. Habe sie auch für die brotdosen kleiner gemacht. Mit frischer Hefe sind sie beim 2. Mal noch viel besser geworden.