Produkttest: Saftpresse für den Thermomix®

MixFino Dampfentsafter für den Thermomix

(Werbung/Produkttest) Kennt ihr das auch? Man schlawenzelt ewig um etwas rum und überlegt: brauche ich das wirklich? Und dann hat man es und fragt sich, warum man eigentlich so lange überlegt hat. So ging es mir mit der Saftpresse für den Thermomix. Sie ist schon länger auf dem Markt und warum ich sie nicht mehr hergeben möchte, könnt ihr in meinem folgenden Produkttest lesen:

 



Ich liebe frisch gepressten Orangensaft und ich besitze auch eine fantastische elektrische Orangenpresse, die ich leider nie benutze. Denn ich habe einfach keinen dauerhaften Platz für sie in der Küche und muss auch immer erst andere Geräte beiseite räumen und aus der Steckdose ziehen. Weil sie so groß ist, steht sie in der Waschküche im Schrank und wird immer schnell wieder weggeräumt, weil sie leider einfach zu viel Platz einnimmt, den ich nicht habe.

 

Wisst ihr noch, das Verkaufsargument von Vorwerk: "Mit dem Thermomix hat man viele Küchenmaschinen in einer"? Auch wenn der Saftpressen-Aufsatz nicht von Vorwerk stammt, sondern von der Firma mixcover, so unterstützt er aber genau dieses Argument: man spart sich ein weiteres Küchengerät! 

 

Wie funktioniert die Saftpresse?

 

Die Saftpresse hat einen Einsatzstab, den man auf das Mixmesser setzt. Anschließend setzt man die Saftpresse drauf und zusätzlich noch einen der beiden mitgelieferten Presskegel (1 x groß, 1 x klein), stellt den Thermomix auf Stufe 2,5 (niemals höher!) und die Thermomix-Arme klemmen sich, wie es beim regulären Deckel auch der Fall ist, einfach um den Aufsatz. Damit sitzt der Aufsatz fest drin, der Presskegel fängt an zu drehen und man kann anfangen Orangen, Zitronen o.ä. auszupressen. Der Saft wird im Mixtopf aufgegangen und man spart sich das ständige Umfüllen des Saftes. Bis zu 2 Litern Saft kann man in eins durchpressen - so schnell hatte ich für ein Brunch mit Freunden neulich noch nie frischen Saft gepresst. Außerdem kann man entscheiden, ob man wenig Fruchtfleisch oder viel Fruchtfleisch möchte, einfach dadurch, dass man den Linkslauf aktiviert oder eben nicht. Anschließend spült man alles einfach ab, alternativ können alle Einzelteile auch in die Spülmaschine gestellt werden.

 

Was ist mit der Waage während des Pressens?

 

"Aber was ist mit der Waage?" - ein Gedanke, den auch ich hatte. Meine Lösung: Ich aktiviere die Waage beim Thermomix während des Pressens und halte konstant einen geringen Kraftaufwand, der bei ca. bei 1.000-1500 g liegt, je nach Frucht. So habe ich die Kontrolle, dass ich nicht mit zu viel Kraft auspresse. Dadurch ist die Waage nie am Maximum und sie ist ja auch dafür konzipiert, dass man während des Kochens/Mixens abwiegt. Wichtig ist, dass ihr Früchte verwendet, die sich gut auspressen lassen. Ich hatte bei meinen Tests zum Beispiel auch Orangen dabei, die zum Auspressen überhaupt nicht geeignet waren. Der Kraftaufwand war ständig am Maximum und die Saftausbeute war minimal. Daher unbedingt darauf achten, dass die Orangen zum Auspressen geeignet sind und z.B. Saftorangen verwenden. Der Hersteller mixcover hat übrigens während der Dauerbelastungstests über 5.000 Früchte problemlos ausgepresst.

 

Aus welchem Material besteht der Aufsatz?

Die Saftpresse besteht aus 100 % lebensmittelechtem Polypropylen, das ist der meist eingesetzte Werkstoff für Küchenmaschine, er enthält kein BPA und ist besonders langlebig.

 

Für welche Modelle ist sie geeignet?

Für den TM5 und TM6 - nicht für ältere Modelle.

 

 

Was kostet die Saftpresse und wo bekommt man sie?

Die Saftpresse gibt es bei Wundermix (hier klicken) für 38,45 € zu kaufen.

 

Ja, der Preis ist nicht ganz ohne, aber wer gerne häufig unkompliziert frischgepressten Orangensaft trinken möchte und wie ich keinen Platz für eine hochwertige Saftpresse hat, der macht mit der Saftpresse nichts falsch. Und wer das Geld selber nicht ausgeben möchte, sie dennoch total gerne hätte: der nächste Geburtstag kommt doch bestimmt, oder? :-)

 

Mein Fazit:

Für mich persönlich ist die Saftpresse einfach eine fantastische Anschaffung, weil wir wieder regelmäßig frisch gepressten Orangensaft trinken und sich der Aufsatz für mich perfekt einreiht in meine liebste Arbeitsweise: "anmachen, mixen, fertig" :-)

 

 

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Disclaimer: Das Nachmachen aller Rezepte geschieht auf eigene Gefahr. Ich bin weder Arzt noch Apotheker noch Kosmetikerin oder Chemielaborantin. Ich probiere Rezepte nach bestem Gewissen und teste sie vorher ausgiebig, allerdings kenne ich weder euren Hauttyp noch eure Allergien etc. Die Hausmittel bei Krankheiten ersetzen keinen Besuch beim Arzt! Bei Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern die Anwendung von DIY Produkten unbedingt vorher mit dem Arzt absprechen. Manche meiner Rezepte enthalten Affiliate Links.

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(enthält Werbung/Produkttest) Wie funktioniert die Saftpresse von mixcover und welche Vorteile hat sie zu einer regulären Saftpresse, dies und mehr im Produkttext, Thermomix

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Kommentare: 3
  • #1

    Christine (Sonntag, 11 Juli 2021 20:14)

    Finde die Saftpresse sehr praktisch. Mache von meinen eigenen Zitronen jedes Jahr Limoncello. Da geschälte Zitronen nicht mehr haltbar sind Presse ich sie aus und friere den Saft portionsweise ein.

  • #2

    Kempe Almut (Sonntag, 11 Juli 2021 20:22)

    Warum gibt es nichts mehr f<für den TM31. Den kann man wohl wegschmeißen!!

  • #3

    Amelie (Sonntag, 11 Juli 2021 20:59)

    Hallo Almut,

    huiii - wieso wegschmeißen? Der Entsafter, den ich letzte Woche vorgestellt habe, funktioniert auch für den TM31. Nicht gesehen? Es gibt Produktentwickler, die machen Zubehör für alle Varianten und manche eben nicht. Das muss man ja nicht über einen Kamm scheren, zumal dein Ärger darüber bei mir eh an der falschen Adresse ist. Wende dich an mixcover, wenn die nicht erfahren, dass auch immer noch Bedarf für den TM31 ist, dann werden sie auch dafür nichts produzieren. ;-)

    Ich würds aber freundlich formulieren, dann bekommt man auch eine freundliche und informative Antwort. Just my 2 Cents.

    LG Amelie