Pfotenbalsam. Für Hunde.

Pfotenbalsam für Hunde im Winter als Schutz vor Rissen und vor Eis und Schnee selbst gemacht

 

 

Was für uns Menschen fantastisch ist, ist für die lieben Vierbeiner manchmal genauso toll! So zum Beispiel der Fußbalsam. Was unsere Füße wunderbar weich macht, kann im Winter ein Schutz für Hundepfoten sein. Diese großartige Idee entstand, als Leserin Nadine mich fragte, ob man das Rezept dafür auch verwenden könne. Ja, das kann man auf jeden Fall! Denn dadurch, dass es nicht mit Wasser angerührt wird, ist es ein guter Schutz vor Rissen im Winter und vor Schnee und Eis und vor allem Streusalz an den Pfoten.

 

Auf dem Foto seht ihr übrigens unseren neusten Hund "Fritzi" - eine kleine, aufgeweckte, Jack-Russel-Mix Dame, die uns hier ganz schön auf Trapp hält mit ihren 4 Monaten. ;-)

25 g Mandelöl

20 g Japanwachs** oder 15 g Bienenwachs

20 g Sheabutter

3 min / 70 Grad / St. 1

 

**exakt messen! Die Waage sollte gerade umgesprungen sein.

 

In einen Glas-Tiegel (z. B. diesen hier) füllen. Diese Menge reicht für 1 Tiegel à 60 ml.

 

(Shoppinghinweise zu den Zutaten: einfach auf die Zutaten klicken.)

 

Ohne Thermomix die Zutaten einfach im Wasserbad schmelzen!

 

Anwendung:

Die Pfoten im Winter vor jedem Spaziergang eincremen, kurz einziehen lassen und dann nach draußen gehen. Wenn die Pfoten bereits rissig sind, dann auch zwischendurch eincremen, wenn es nicht nach draußen geht. Der Hund wird es versuchen abzulecken, da es aber aus natürlichen Zutaten und ohne Zugabe von ätherischen Ölen etc. angerührt wird, muss man hier keine Bedenken haben. 

Bitte nicht überpflegen, der Hund braucht eine natürliche Hornhautschicht an den Pfoten. 

 

Hinweis:

Der Balsam scheint auf den ersten Blick recht fest, das ist aber nur die Oberfläche. Am besten den Balsam mit einem Löffel oder Löffelstiel herausnehmen - die untere Schicht unter der Oberfläche ist weicher!

 

Haltbarkeit:

Ca. 6 Monate

 

Reinigung Mixtopf:

mit kochendem Wasser 2-3 mal ausspülen, dann mit kochendem Wasser, Spüli und Bürste nochmal abwaschen und alles ist restlos entfernt.

 

Bestes Putzspray. Alleskönner. mehr Infos...

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Kommentare: 2
  • #1

    Nici (Dienstag, 12 Dezember 2017 22:02)

    Hallo,

    Ich finde deine Seite echt großartig, bin gerade fleißig am weihnachtsgeschenke machen :)

    Ich würde auch gerne den pfotenbalsam für meine hunde machen.
    Habe aber gesehen das es das selbe Rezept ist wie für den balsam wo man so extrem weiche Füße bekommt...
    Wie kommt der balsam bei deinem wuffi an, ist das gut wenn die hunde so einen pfotenbalsam raufbekommen? Ganz liebe Grüße nici

  • #2

    Amelie (Dienstag, 12 Dezember 2017 22:20)

    Hallo Nici,

    ja, genau, das ist der gleiche. Man sollte es auf jeden Fall nicht überpflegen, also wirklich nur verwenden, wenn die Pfoten Eis, Schnee und vor allem Streusalz ausgesetzt sind. Die meisten Hunde lecken sich einiges wieder ab. Daher ein paar Minuten vor dem Spaziergang drauf geben, damit sie genau dann geschützt sind. Es gibt Hunde, die haben sehr rissige Pfoten, hier kann man es dann auch mal öfter machen, aber bloß nicht zu oft, Hunde brauchen ihre natürliche Hornhaut. Bei Hunden lieber schön sparsam anwenden. Man kann sich also theoretisch ein Glas Fußbalsam mit dem Hund teilen. ;-) Der Mensch viel, der Hund sehr wenig.

    Bei uns schneit es so gut wie nie. Jetzt gerade hat mal ein paar Tage Schnee gelegen, aber ich habe es nicht angewendet, da es für mich keine Extrem-Bedingungen waren. Mit diesem bißchen Schnee derzeit in Norddeutschland müssen die Hundepfoten zurecht kommen. Hier wurde auch nicht gestreut. Der kleine Hund oben auf dem Bild ist total gerne im Schnee, unser anderer Hund mag Winter nicht. Regen auch nicht. Der geht dann am liebsten nur kurz zum Beinchen heben vor die Tür und dann schnell wieder rein. ;-) Den musste man die letzten zwei Tage teilweise auch aus der Tür rausschieben, sonst wäre er gar nicht raus gegangen ;-)

    Liebe Grüße, Amelie