Hustenbalsam. Zum Eincremen.

Hustenbalsam Thermomix, Hustenbalsam selber machen

Die Erkältungszeit schlägt wieder um sich. Bei uns ist Husten an der Tagesordnung. Zum täglichen selbst gemachten Hustensaft (Rezept hier) gibt es nun einen Balsam zum Eincremen der Brust und des Rückens. Dieser hier wird mit Wachs gemacht. Wer nicht mit Japanwachs oder Bienenwachs hantieren will, der findet hier auch einen Erkältungsbalsam mit Kokosöl.

 

Bei Babys und Kleinkindern bitte nicht anwenden, sie reagieren anders auf ätherische Öle als wir. Infos hierzu siehe Text. 

65 g Olivenöl

ca. 12 g Bienenwachs oder Japanwachs (bis 10 g abwiegen und dann noch etwas dazugeben, aber nicht auf 15 umspringen lassen)

5 min / 70° / St. 1

 

In die Salbe nun ätherische Öle geben.

z. B. 20 Tropfen Eukalyptus Staigeriana*, 15 Tr. Fichtennadel, 10 Tr. Lavendel** Monc Blanc/Officinalis oder Thymian, bei kleinen Kindern evtl. nur 10 Tropfen

z. B. 20 Tropfen Eukalyptus Staigeriana, 15 Tr. Pfefferminz (NICHT BEI KINDERN!), 10 Tropfen Salbei oder Rosmarin, bei kleinen Kindern evtl. nur 10 Tropfen

 

 

10 Sek / St. 3

 

richtiges ätherisches Öl, aus der Apotheke, kein Duftöl für Duftlampen

*nicht Eukalyptus Globulus bei Kindern

**Speiklavendel und Berglavendel dürfen bei Kindern nicht benutzt werden, da sie kampferhaltig sind.

 

 

20 Sek / Rührstufe

 

Die flüssige Masse in ein kleines, breites Marmeladenglas geben und fest werden lassen. Das dauert ca. 2-3 Stunden.

 

Anwendung:

Eine kleine Portion auf der Brust bzw. dem Rücken verteilen.

 

Bei anhaltenden Beschwerden unbedingt einen Arzt aufsuchen!

 

Was bewirken ätherische Öle:

 

Die Schleimhäute werden besser durchblutet und das führt dazu, dass z. B. die Bronchien noch mehr Schleim produzieren, was bei festsitzendem Hustensekret bedeutet, dass man den Schleim dann besser abhusten kann und sich der Husten löst.

 

 

Ab welchem Alter DARF der Balsam verwendet werden:

ab 4 - 6 Jahren, soweit keine Überempfindlichkeit der Inhaltsstoffe vorliegt.

 

!!! WICHTIG:Wenn Kinder über 4 Jahren noch keine Erfahrung mit ätherischen Ölen gemacht haben, kann man nie sicher sein, dass es nicht eine chronische Erkrankung haben könnte. Diese könnte durch ätherische Öle ausgelöst werden. Auch eine Infektion mit Pseudokrupp kann durch ätherische Öle erst richtig herauskommen. Daher bitte bei Kindern ab 4 Jahre nur verwenden, wenn man chronische Krankheiten etc. ausschließen kann. Ansonsten erst ab 6 Jahren verwenden.

Ich will keine Angst schüren, sondern mich nur in die Richtung absichern, dass mein Erkältungsbalsam nicht falsch verwendet wird!!

Bei Erstanwendung von ätherischen Ölen lieber vorher mit dem Kinderarzt sprechen!

Kinder dürfen übrigens kein Menthol oder Kampfer (diese sind Krampf-auslösend!) - falls jemand darüber nachdenkt, die ätherischen Öle auszutauschen. 

Kinder reagieren anders auf ätherische Öle als wir. Kehlkopf und Luftröhre bei Kindern sind erst ab 6 Jahren richtig geweitet.

 

Wer darf den Hustenbalsam NICHT verwenden:

Kleinkinder und Säuglinge, Asthma-Patienten oder Patienten mit anderen chronischen Erkrankungen der Atemwege. Wenn die Haut geschädigt ist (Sonnenbrand, Allergie oder ähnliches), bei Überempfindlichkeit der Inhaltsstoffe. 

 

Warum dürfen Säuglinge und Kleinkinder den Erkältungsbalsam nicht verwenden?

Kinder, die noch nicht oder noch nicht richtig laufen können, bewegen sich zu wenig - daher wird ihr Brustkorb nicht genug durchgerüttelt und der gelöste Schleim kann nicht abgehustet werden. Bakterien mögen diese Verschleimung und so kann bei Säuglingen und Kleinkindern aus einem Husten eine Bronchitis werden. 

 

Katzen und Hunde bitte aus der Küche schicken. Wer einen Vogel oder anderes Kleintier in der Küche hat, sollte dort nicht mit ätherischen Ölen hantieren - Tiere reagieren ebenfalls anders auf ätherische Öle als wir!

 

Einen Hustenbalsam ohne Bienenwachs oder Japanwachs findet ihr hier.

 

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Kommentare: 9
  • #1

    Margitta (Sonntag, 13 März 2016 20:27)

    Hört sich vertraut an diese Mischung, ;-) dehalb werde ich sie mal nachkochen, Danke für das Rezept

  • #2

    Nicole (Mittwoch, 02 November 2016 01:12)

    Hallo, Hab heute daa Rezept probiert. Leider wird es nicht hart. Hab ich was falsch gemacht? Kann ich das noch retten? Hab die letzten Variante gemacht. Und das mit 72 g Bienenwachs. Eher 75 oder so. Hmmm. Wäre echt schade

    Dankeschön

  • #3

    Amelie (Mittwoch, 02 November 2016 09:37)

    Hallo Nicole - 72 g Bienenwachs? Oder meinst du Öl? Es sollten ja 65 g Olivenöl und 12 g Bienenwachs sein. LG Amelie

  • #4

    Nicole (Sonntag, 06 November 2016 13:48)

    Hallo hab mal 6 genommen, brauchte ja mehr

  • #5

    Amelie (Sonntag, 06 November 2016 14:39)

    Dann muss irgendwo ein Messfehler passiert sein. Im Verhältnis 12g zu 65g ist es bei mir immer fest geworden. Was du machen kannst: das ganze nochmal einschmelzen und dann noch etwas Bienenwachs zugeben. Ich weiß ja nicht, ob es jetzt nur weich oder richtig flüssig ist. Bei weich würde ich 3-5g Bienenwachs zugeben, bei flüssig 5-10g. Das ist jetzt nur aus der Ferne geraten - ich hoffe es klappt! LG Amelie

  • #6

    Nicole (Montag, 07 November 2016 10:16)

    Ist total flüssig noch. 2x 195 mg Öl hab ich rein. Hmmm probier das mal.

    Die Döschen stehen im Kühlsystem und ist noch richtig flüssig

  • #7

    Nicole (Montag, 07 November 2016 10:20)

    Dankeschön. Also ca 60 g Bienenwachs noch. Kann es sein. In der Apotheke meinte der Chef sie hättenicht auch so so Plättchen ... Weiß jetzt nicht in es heißt. Die Assistentin hat mir aber weichescremeartiges Bienenwachs gegeben. Ich hab noch gefragt, ob das egal sei. Sie dann, ja ... Ist auch Bienenwachs

  • #8

    Nadine (Freitag, 11 November 2016 12:49)

    Hallo Amelie,
    ich hätte 2 Fagen.
    1. Kann ich Fichtennadelöl auch ersetzen mit Teebaum oder Weihrauchöl?
    2. Diese Variante kann ich auch bei meinem Kleinkind auftragen oder?

    Vielen Dank schonmal

    LG nadine

  • #9

    Aline (Montag, 09 Januar 2017 07:05)

    Hallo.
    Ich habe auch schon mal Hustenbalsam hergestellt und für meine ganz kleine statt der verschiedenen ätherischen Öle einfach handelsübliches Babix-Inhalat von MICKAN aus der Apotheke rein getan. Das ist auch für Säuglinge geeignet. Beide Kinder vertragen das super.
    Lg