Zahnpasta, die schäumt. Selbst gemacht.

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Es gibt verschiedene Gründe, Zahnpasta selber zu machen. Über Fluorid gehen die Meinungen auseinander und ich möchte hier auch gar keine Diskussion darüber starten - das darf jeder so halten wie er möchte.

(Update Feb 2017:) Was mich aktuell nochmal bestätigt hat, Zahnpasta weiterhin selber zu machen, ist die Veröffentlichung einer Studie, die beweist, dass Titandioxid krebserregend ist. Und Titandioxid ist überall drin. Auch in Zahnpasta. Ob diese Studie durchgeht und Titandioxid als krebserregend einzustufen ist, wage ich zu bezweifeln, denn es ist auch der Weißmacher in sämtlichen Farben und Lacken - und da wird es mit Sicherheit eine große Lobby geben, die ihr Kapital schwinden sieht, sollte diese Studie durchgehen. Aber zurück zum Thema Zahnpasta.

 

Diese 3 verschiedenen Versionen habe ich ausprobiert:

 

Ich habe angefangen mit Zahnpasta aus Natron und Kokosöl (Rezept siehe unten) - sicher kann man sich so erfolgreich die Zähne putzen, aber für mich war das nichts. Ich hab nach 3 Tagen wieder aufgehört - es war kein Zahnputz-Erlebnis, ich wusste, über kurz oder lang würde ich bei dem Geschmack leider einen Würgreflex kriegen. Ich führe das Rezepte trotzdem mit auf, vielleicht ist es ja etwas für einen von euch.

 

Für meine zweite Version mit Schlämmkreide und Kieselsäure (Rezept siehe unten) habe ich mir im Internet Zutaten bestellt (wer auf die Zutaten klickt, kommt zu den Links). In der Apotheke waren die Abnahmemengen einfach zu groß, dafür, dass ich es erstmal nur ausprobieren wollte. Diese zweite Version war schon viel besser, fühlte sich schon eher nach Zahnpasta an, aber war im Mund einfach zu schnell aufgelöst. Aber definitiv eine gute Alternative zu der Natron-Kokosöl-Geschichte. 

 

Dann habe ich nochmal weiter recherchiert, was sonst noch in selbst gemachter Zahnpasta drin ist und mir eine weitere Zutat bestellt. Mein Ziel war es, dass sich die Zahnpasta im Mund nicht so schnell auflöst - herausgekommen ist eine Zahnpasta, die sich wie reguläre Zahnpasta anfühlt und zusätzlich auch noch schäumt (Rezept siehe unten)! Damit hatte ich nun überhaupt nicht gerechnet und mich im Vorfeld schon damit abgefunden, dass selbst gemachte Zahnpasta nicht schäumt. Was für ein fantastischer Überraschungseffekt. Warum sie schäumt, kann ich nicht sagen - vielleicht wegen des Glycerins? Ist auch egal, ich freu mich einfach, dass ich es zufällig hinbekommen habe. Diese Zahnpasta ist tatsächlich auch die, die meine Kinder gerne verwenden. Daher ist der Minzgeschmack mit 2 Tropfen auch nur ganz gering gehalten, sonst wäre es ihnen zu scharf. 

 

 

Mein Favorit: Zahnpasta, die schäumt:

 

35 g Glycerin, pflanzlich 

20 g Xylit

40 g Schlämmkreide

1 geh. TL Kieselsäurepulver

1/2-3/4 TL Xanthan

20 g Wasser, (z.B. destilliertes)

2 Tropfen ätherisches Minzöl

1 min / St. 1, vom Rand schieben

1 min / St. 2

 

UPDATE: Wo drin am besten aufbewahren?

1) airless Cremespender (z.B. diesen hier)

Vorteil: sehr praktisch in der Handhabung

Nachteil: lässt sich evtl. schwer öffnen zum Wiederbefüllen

Menge: ca. 2-fache Menge für 3 Spender

 

2) Quetschie zum Selberfüllen (z.B. diesen hier)

Vorteil: große Öffnung, lässt sich sehr gut befüllen und reinigen

Nachteil: ist eher eine untypische Verpackung, funktioniert aber bisher gut.

Menge: 2-fache Menge pro Quetschie

 

3) Silikon-Verpackung für Creme in Tubenform (Fluggepäck, z.B. diese hier)

Vorteil: praktische, handliche Größe

Nachteil: durch die kleine Öffnung schwer zu befüllen, schwer zu reinigen

Menge: 2-fache Menge für 3 Tuben

 

Wie einfüllen:

Am einfachsten war es für mich, als ich die recht zähe Masse in ein kleines steriles Milchkännchen (z.B. heiß ausgespült) gefüllt habe. Damit konnte ich es dann wunderbar in die jeweilige Packung fließen lassen, ohne, dass es groß über die Verpackung gelaufen ist.

 

Konservierung:

Pfefferminzöl oder Eukalyptusöl wirkt antibakteriell und antifungal (nicht nur beim Benutzen, sondern auch in der Zahnpasta.) Teebaumöl wirkt stark antibakteriell - man muss den Geschmack aber mögen. Ich habe mal gelesen, dass Zahnpasta durch einen hohen Xylit und Glycerin-Gehalt automatisch konserviert ist - ob dies wirklich stimmt, kann ich nicht sagen. Ich kann nur sagen, dass ich bisher noch nie Probleme mit der Zahnpasta hatte. Man sollte sie halt regulär verwenden (bei uns sind es 4 Personen) und nicht massenweise auf Vorrat herstellen. 

 

______________________________________________

Zahnpasta, die nicht schäumt (Version 2) 

 

10 g Xylit

35 g Wasser

45 g Schlämmkreide

3 geh. EL Kieselsäurepulver

15 g Glycerin, pflanzlich 

ein paar Tropfen ätherische Öle

20 Sek / St. 1

 

Zahnpasta aus Kokosöl (Version 1)

 

15 g Kokosöl

1 min / Varoma / St. 1

25 g Natron zufügen

30 Sek / St. 1

 

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Kommentare: 41
  • #1

    Cristina (Donnerstag, 09 Juni 2016 09:57)

    Das hört sich ja spannend an.ich bin ganz neu auf dem Gebiet habe daher einige Fragen.
    Die die Inhaltsstoffe völlig unbedendlich auch wenn meine kleine mal was verschluckt?
    Wie lange hält die Paste?
    Und wo bekommt man denn zahnpasta Tuben zum selber befüllen?

  • #2

    Amelie (Donnerstag, 09 Juni 2016 10:42)

    Die Zutaten sind alle unbedenklich:

    Xanthan = Gelbildner (in Bio-Lebensmitteln zugelassen)
    Schlämmkreide = natürlich vorkommende Kreide (Bestandteil in den meisten Zahnpasten)
    Xylit = Zuckerersatzstoff, der karieshemmend ist
    Kieselsäure = natürlicher Bestandteil von Pflanzen, Gelbildner
    Glycerin, pflanzlich = als wasserbindende Eigenschaft, zur Feuchthaltung, ist teilweise auch in Lebensmitteln enthalten

    Da die Bestandteile alle unbedenklich sind, wäre es nicht schlimm, wenn Kinder die Zahnpasta aus Versehen verschlucken.

    Die Langzeit-Testphase, wie lange es hält, habe ich noch nicht hinter mir, daher kann ich dazu noch nicht viel sagen.

    Zahnpasta-Tuben zum Selberfüllen: Hab ich selber noch nicht bestellt, gibt es aber, werde ich demnächst ausprobieren und dann unter "Wo kaufe ich was" verlinken.

  • #3

    Rabea (Dienstag, 21 Juni 2016 21:58)

    Hallo, die Zahnpasta hört sich sehr interessant an. Ich würde sie gerne mal ausprobieren (den Favoriten natürlich) aber leider bin ich völlig ahnungslos wo man die ganzen Dinge (Xylit, Schlämmkreide, Kieselsäurepulver, Xanthan) bekommen kann. In deiner Liste konnte ich leider dazu nichts finden. Ich möchte auch ungern gleich kiloweise einkaufen, wenn ich noch nicht sicher bin, ob die Zahnpasta auch für mich gut ist.

  • #4

    Amelie (Mittwoch, 22 Juni 2016 09:32)

    Hallo Rabea! Entschuldigung und danke fürs Erinnern! Das hatte ich tatsächlich noch gar nicht eingetragen in die Einkaufsliste. Habe ich nun aber nachgeholt. Dort findest du jetzt alle Zutaten und Links! LG Amelie

  • #5

    Valentina (Dienstag, 20 September 2016 15:10)

    Hallo, danke viel mal für das Rezept. Kann man das Xylit auch weglassen (da es für Hunde giftig ist, habe ich es nicht so gerne im Haus...)

  • #6

    Amelie (Dienstag, 20 September 2016 15:57)

    Hallo Valentina,

    Xylit ist gut für den Zahnschmelz. Wie es sich auf die Konsistenz auswirkt, wenn man ohne Xylit mixt, musst du einfach ausprobieren.

    LG Amelie

  • #7

    Lisa (Donnerstag, 16 Februar 2017 12:04)

    Hallo,

    kann man das Rezept auch ohne Kieselsäure machen?

    LG Lisa

  • #8

    Amelie (Donnerstag, 16 Februar 2017 13:26)

    Hallo Lisa,

    Kieselsäure ist ein Gelbildner - ich hab es bisher ohne Kieselsäure nicht ausprobiert und weiß nicht, wie die Konsistenz ohne sein würde.

    LG Amelie

  • #9

    Heike (Donnerstag, 16 Februar 2017 13:36)

    Ist Kieselsäure das gleiche wie kieselerde?
    Kann man auch andere ätherischen Öle nehmen?
    Lg

  • #10

    Amelie (Donnerstag, 16 Februar 2017 13:56)

    Hallo Heike,

    Kieselsäure ist ein unglaublich feines "Pulver". Das ist so fein und leicht und schwebt dabei irgendwie. Ich habe eine riesig große Dose davon und das ganze wiegt nichts. Es sieht aus als wäre es wie Wolken-Watte. Man kann das ganz schwer beschreiben.

    Du kannst auch andere ätherische Öle nehmen, wie du magst.

    Liebe Grüße, Amelie

  • #11

    Heike (Donnerstag, 16 Februar 2017 14:08)

    Habe aber nur 1 Produkt gefunden wo aber geringe Mengen von Aluminium etc. Drin sind. Das möchte ich ungern nehmen. Gruß Heike

  • #12

    Amelie (Donnerstag, 16 Februar 2017 15:39)

    Hallo Heike,

    ich nehme Kieselsäure von Dragonspice. Da kann ich keinen Hinweis zu Aluminium finden. LG Amelie

  • #13

    Leonie (Donnerstag, 16 Februar 2017 20:54)

    Wird morgen probiert! Ist glycerin immer pflanzlich oder gibt es da Unterschiede? Und sollte nicht auch Natron drin sein? Weiß nicht warum, aber habe das irgendwie im Kopf.
    Danke für das Rezept!

  • #14

    Amelie (Donnerstag, 16 Februar 2017 21:31)

    Hallo Leonie,

    Glycerin ist nicht immer pflanzlich. Es kann auch tierischen Ursprungs sein. Je günstiger es ist, desto schlechter ist die Qualität. Daher würde ich immer pflanzliches nehmen, da ist man auf der sicheren Seite. Das ist meist auch dickflüssiger. Ich würde kein anderes nehmen, denn ich weiß nicht, ob die Konsistenz und der Schaumeffekt mit dem pflanzlichen Glycerin zusammenhängen und ob es mit anderem vielleicht anders wäre.

    Natron kann in selbst gemachter Zahnpasta drin sein, z.B. in meiner Version mit Kokosöl. Aber es muss nicht. Ich würde es auch nicht zusätzlich reingeben - die Zahnpasta, die schäumt, ist nahezu identisch mit gekaufter Zahnpasta. Bei allen anderen Zahnpasta-Versuchen kostete es mich zum Schluss eher Überwindung, nicht doch zur industriellen Paste zu greifen, weil man sich einfach so sehr an das schäumende Zahnpasta-Gefühl im Mund gewöhnt hat und es zum Zähneputzen einfach dazugehört. Für mich auf jeden Fall.

    Und da meine Kinder und mein sehr kritischer Mann die Zahnpasta (Favorit) regulär verwenden, als hätte ich sie gekauft, ist das für mich einfach auch der entscheidende Grund, sie genau so zu machen, wie sie jetzt ist. ;-)

    LG Amelie

  • #15

    Heike (Mittwoch, 22 Februar 2017 12:56)

    Habe heute endlich die Zutaten für die Pasta bekommen und gleich losgelegt.
    Das einfüllen in die pumpdose war etwas mühsam, riecht aber super.
    Nur irgendwie kriege ich das nicht aus der Dose gepumpt. Hast du da einen Trick?
    Lg

  • #16

    Amelie (Mittwoch, 22 Februar 2017 13:52)

    Hast du genau die verwendet, die oben im Bild ist? Die muss richtig geschlossen sein, das geht etwas schwer. Dann zieht sie auch keine Luft und alles kommt raus. LG Amelie

  • #17

    Heike (Mittwoch, 22 Februar 2017 14:19)

    Habe die mit dem "Hahn" zum pumpen. Das klappt gar nicht. Versuche sie jetzt wieder raus zu bekommen und fülle sie erstmal in eine Dose �
    Hast du es schonmal mit diesen bpa freien reisetuben probiert?

  • #18

    Amelie (Mittwoch, 22 Februar 2017)

    Ah, ok. Der Spender, oben im Bild, hat keine Röhre, der ist komplett ohne und saugt einfach die Pasta unter den Deckel. Das klappt gut. In einem klassischen Pumpspender hab ich es nicht probiert und die Reietuben auch nicht.

  • #19

    Heike (Mittwoch, 22 Februar 2017 16:11)

    Ok. Vielen Dank. Wenn ich die Tuben habe, werde ich berichten. Lg

  • #20

    Didi (Dienstag, 28 Februar 2017 21:12)

    Hallo,
    mich würde interessieren was genau die Zahnpasta zum schäumen bringt? Glycerin ist ja eig dazu da um das austrocknen zu verhindern?
    lg

  • #21

    Amelie (Mittwoch, 01 März 2017 08:56)

    Hallo Didi,

    Glycerin verwendet man auch, um Schaumstabilität zu haben. Z.B. Bei selbst gemachten Seifenblasen wird Glycerin verwendet, damit die Seifenblasen nicht zu schnell platzen. Daher habe ich bei meinem letzten Versuch mehr Glycerin in die Zahnpasta gemacht und denke, dass das Glycerin dafür verantwortlich ist, dass die Zahnpasta schäumt im Vergleich zu der anderen, wo weniger Glycerin drin ist und wo die Zahnpasta sich einfach irgendwie auflöst.

    Hilft dir das weiter?

    LG Amelie

  • #22

    Didi (Mittwoch, 01 März 2017 15:27)

    Hallo Amelie,
    vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ich werde das Glycerin einfach mal zu meinem Rezept zu mischen und dir dann davon berichten. lg

  • #23

    Leonie (Sonntag, 26 März 2017 13:24)

    Hallo, Amelie,
    welchen Spender hast Du denn genau? Dein Link führt zu einem anderen Produkt als das auf dem Foto. Ich habe einen Pumpspender probiert, aber das klappt gar nicht. Zu zäh.
    LG Leonie

  • #24

    Amelie (Sonntag, 26 März 2017)

    Hallo Leonie,

    ich verwende den auf dem Foto. Das ist ein Airless Cremespender aus dem es sehr gut rausgeht. Ich habe aber alle Verpackungen in dem Link jetzt mal genau gekennzeichnet, damit man genau weiß, wofür sich welche eignet. ;-)

    LG Amelie

  • #25

    Einhornpups (Montag, 27 März 2017 21:26)

    Hallo Amelie,
    Kann man auch ein beliebiges anderes ätherisches Öl verwenden oder hat das Minzöl einen besonderen Zweck?

    Liebe Grüße

  • #26

    Amelie (Montag, 27 März 2017 21:30)

    Hallo Einhornpups :-))

    Pfefferminzöl wirkt generell antibakteriell und gibt dem ganzen den typischen Zahnpasta-Geschmack. Du kannst auch ein anderes ätherisches Öl verwenden - ich würde mich vorher nur kurz schlau machen, welche Wirkung es hat und schauen, ob es zum Thema Mund, Zähne, Zahnfleisch etc. passt.

    Liebe Grüße, Amelie

  • #27

    Andrea Witt (Freitag, 31 März 2017 07:55)

    Die Zahnpasta, die schäumt, mach ich regelmäßig und finde sie klasse!

  • #28

    Jacky (Dienstag, 06 Juni 2017 09:47)

    Hey Amelie!

    Ich hab mir den Link mit den Gefäßen angeschaut. 3 x 50 ml ist richtig?

  • #29

    Amelie (Dienstag, 06 Juni 2017 09:52)

    Hallo Jacky,

    ja genau, die sind das.

    LG Amelie

  • #30

    Beate (Freitag, 23 Juni 2017 22:21)

    Heute ausprobiert. Ist deine auch so zäh und zieht sich wie Gummi? Hatte etwas Probleme sie aus dem Mixtopf zubekommen :-))). Und es kommt sehr wenig bei raus, kann man die Menge einfach verdoppeln? Lg Bee

  • #31

    Amelie (Samstag, 24 Juni 2017 09:07)

    Hallo Beate,

    das Xanthan macht diese Konsistenz, wenn es die Zutaten bindet. Das ist normal. Je mehr man nimmt, desto zäher wird es. Es zieht quasi Fäden und man muss öfter mit dem Spatel lang. Du kannst auch die doppelte Menge machen, klar! LG Amelie

  • #32

    Anne (Samstag, 24 Juni 2017 12:21)

    Ich habe gar keinen Thermomix und habe die Begriffe mit Stufe 1 usw. nicht richtig kapiert... Wird alles schrittweise aufgekocht oder nur gemixt?
    Meine Zahncreme habe ich nur gemixt und sie schmeckt toll, aber die Konsistenz ist sehr zäh.
    Bist du so lieb und übersetzt kurz, wie man es auch ohne Thermomix machen kann???
    Danke!

  • #33

    Amelie (Samstag, 24 Juni 2017 12:58)

    Hey! Die Zahnpasta ist auch zäh und zieht Fäden. Je nach Menge des Xanthans ist es zäher oder weniger zäh. Das ist normal. Anders lassen sich die Zutaten nicht binden. Es hat keine typische Zahnpasta Konsistenz. Das bekommt man nicht hin. Einfach zusammen mischen war genau richtig.

    LG Amelie

  • #34

    Petra (Dienstag, 11 Juli 2017 19:11)

    ich habe die Zahnpasta schon zum 2x gemacht, noch etwas fein pulverisertes Natron zugegeben und bin super mega begeistert!! Allerdings komme ich mit dem Spender nicht klar :( ( den Gleichen, den du verlinkt hast) Alle sind so begeistert von dem Teil, aber bei mir kommt nichts raus, also nicht richtig. Versuche immer mit einem Schaschlikspieß von unten das Deckelchen hoch zuschieben, aber das kann es ja nun auch nicht sein. Bin ich zu doof zum Einfüllen oder habe ich etwas falsch gemacht? Habe das durchsichtige Deckelchen auf dem Boden gelassen und darüber dann die Pasta gefüllt, Deckel drauf und fertig

  • #35

    Anja (Samstag, 05 August 2017)

    Huhu, also ich hab die schäumende Variante heute ausprobiert und finde sie richtig klasse aber ich hab mir Glycerin bestellt und nicht drauf geachtet ob es Pulver ist. Nu hatte ich so Flocken und dementsprechend war's dann auch und wollte natürlich nicht durch den Spender. Hab etwas stärker nach gemixt und jetzt passt es... Vielen Dank für das tolle Rezept. Liebe Grüße Anja

  • #36

    Jessica (Dienstag, 08 August 2017 21:27)

    Hallo, ich habe die Zahncreme gemixt, die schäumt und bin begeistert!!! Geschmack, Konsistenz, Schaumvildung und Teinigungswirkung sind top :) Danke für das tolle Rezept!

    Ein kleines Problem habe ich leider dennoch: ich habe mir die Airless Cremespender aus dem Link im Dreierpack bestellt, aber die Zahncreme kommt einfach nicht raus, bei keiner der drei. Könnte es an der Konsistenz liegen? Kann ich ggf. einfach etwas mehr Wasser dazugeben und sie so flüssiger machen? Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und hat einen Tipp für mich...

    Viele Grüße,
    Jessica

  • #37

    Jacky (Mittwoch, 09 August 2017 04:22)

    Jessica ich habe das gleiche Problem gehabt und die verlinkten Spender zurückgeschickt. Wenn man den Spender vom Link mit dem vom Foto vergleicht, dann sieht man, dass es zwei verschiedene sind. Der verlinkte ließ sich nur unter massiver Gewalteinwirkung öffnen. Habe den von Amelie aber auch bei Amazon gefunden.

  • #38

    Amelie (Mittwoch, 09 August 2017 06:53)

    Hallo Jessica, hallo Jacky,

    das mit der Verpackung ist richtig doof und das tut mir leid. Ich überleg mir hier was neues, einfacheres, weil es einfach zu viele Fragen aufwirft und auch mich noch nicht 100 Prozent überzeugt. Ich musste die, die ich hatte neulich wegschmeißen, weil ich sie auch nur noch unter Gewalteinwirkung aufbekommen habe und sie dadurch inzwischen kaputt gegangen sind. Es gibt auch Tuben, aber dann hat man ein massives Müllproblem, denn diese sind nur einmalig verwendbar. Ich habe mir wiederverwendbare selbst zu befüllende Quetschie-Verpackungen bestellt, die heute ankommen sollen und werde es hiermit mal ausprobieren. Ich werde berichten!!

    Liebe Grüße, Amelie

  • #39

    Pit (Donnerstag, 10 August 2017 22:25)

    Hallo und vielen Dank für das tolle Rezept!
    Wieso sind die Airless-Spender denn langfristig nicht gut?
    Leider hast Du den Grund nicht angegeben. Ist es wegen dem anfallenden Müll? Nun ja, irgendwo muss man Kompromisse machen. Die von Brennessel München kann ich ganz leicht öffnen.... Wenn die Zahnpasta nach Deinem Rezept nicht in einem Spender oder Tube ist, so wird sie innerhalb von 2 Wochen verkeimen. Wenn Du mit der Zahnbürste reintunkst, in 24 Stunden. Das kann Dir jeder Biologe lächelnd bestätigen. Also entweder Spender/Tube oder Konservieren. Konservierungsstoffe im Mund? Dann braucht man sie auch nicht selbst machen.
    Die Eierlegende Wollmilchsau gibt es nun mal nicht. Ich würde sie offen aber bereits nach einer Woche nicht mehr benutzen. Es gelten mindestens die gleichen Regeln wie bei der Cremeherstellung. Aber es gibt ja auch Leute, die reden sich alles schön, frei nach: Ich sehe da keine Keime drin, alles nur halb so wild. Diesen Gesellen wünsche ich eine starke Abwehrkraft und im besten Falle genügt ganz viel Toilettenpapier..... :-)

  • #40

    Amelie (Freitag, 11 August 2017 07:50)

    Hallo Pit,

    wie ich im Kommentar über dir schon schrieb, meine Spender ließen sich nur noch mit der Zange öffnen und irgendwann war dann einfach der Verschluss kaputt und sie mussten in den Müll. Ich suche auch nicht die eierlegende Wollmilchsau, aber ich möchte schon Verpackungen empfehlen, bei denen man sich nicht rumärgert. Ich möchte nicht, dass sich jemand jetzt den Airless Spender kauft, den ich empfohlen habe und dann funktioniert das alles nicht und man ärgert sich. Daher mein Hinweis im Rezept, denn ich bin auf der Suche nach einer anderen Lösung. Dass man nicht mit der Zahnbürste in die Zahnpasta reingeht, ist jedem klar, der sich mit selbstgemachter Kosmetik beschäftigt. Tut mir leid, wenn ich hier nicht den Ober-Lehrer mache und auf alle möglichen Dinge hinweise - ich habe die Erfahrung gemacht, dass eh nicht jeder alles liest, sondern meist nur das Rezept - bestes Beispiel: die Kommentare zur Verpackung hast du ja auch nicht gelesen. ;-)

    Welchen Airless-Spender meinst du denn mit dem du so super zufrieden bist? Das würde ich gerne mal testen. Auf der von dir angegebenen Seite gibt es verschiedene.

    Liebe Grüße, Amelie

  • #41

    Antje (Montag, 14 August 2017 17:02)

    Hallo, habe gerade die Zahnpasta gemixt (ohne Thermomix) und bin zufrieden. Allerdings war sie mir etwas zu flüssig. Habe dann noch etwas Schlämmkreide und weiße Heilerde dazugegeben und siehe da es wurde besser. Anstatt Kieselsäure holte ich die Nummer 11 (Silicea) von den Schüßler Salzen aus dem Schrank und habe 4 Stück zermörselt. Für die Konservierung, weil weiter oben gab es Diskussionen, je 5 Tropfen Blutwurz (großer Wundheiler bei Entzündungen) -, Propolis (antibakteriell, gegen Mundgeruch, uraltes Heilmittel) - und Salbeiextrakt (desinfizierend, entzündungshemmend, Zahnfleischbeschwerden, Mundgeruch). Ich habe wiederbefüllbare Tuben von Tubedo, siehe hier: https://tubedo.de/