Dörrautomat. Mit Infrarot.

Pfotenbalsam für Hunde im Winter als Schutz vor Rissen und vor Eis und Schnee selbst gemacht

 

Dieses Küchengerät hat sich mein Mann gewünscht! Ich habe schon länger mit der Thematik geliebäugelt, dachte aber immer, man würde so ein Gerät zu wenig benutzen. Aber da hatte ich wohl falsch gedacht, denn gefühlt, lief dieses Gerät seit der Anschaffung vor 2 Monaten Tag und Nacht. Denn mein Mann dörrte Äpfel. Viele Äpfel!

Die Äpfel waren der eigentliche Grund, warum es dieses Gerät in unseren Haushalt schaffte. Wir haben 9 Apfelbäume und unendlich viel Fallobst, bevor wir die große Ernte starten und sie immer so mit 400 Litern Apfelsaft zu Ende geht. Bevor aber diese 400 Liter Apfelsaft gemostet werden, haben wir bisher immer 1/5 der Erntemenge als Fallobst wegschmeißen müssen. So viele Äpfel konnte man gar nicht verwerten - im Keller stapelt sich das Apfelmus und so viel Apfelkuchen kann ich gar nicht backen, dass alle Äpfel verwendet werden. Also kam Dörrte in unser Haus und der Mann machte ab diesem Zeitpunkt Apfel-Chips. Jeden Morgen und jeden Abend befüllte er die letzten 2 Monate 5 Bleche und nun lagern diverse Dosen mit vielen, vielen Apfelchips in unserer Speisekammer. Ein fantastischer und gesunder Snack übrigens - ersetzt hier bei uns und vor allem bei den Kindern sehr oft die Süßigkeiten. 

 

Aber nicht nur für Apfel-Ringe ist so ein Gerät die Wucht - man kann so unglaublich viel damit machen, wovon ich vorher gar nichts wusste. Z.B. Hefeteig darin gehen lassen! Ich meine, wo schafft man sonst die perfekte Temperatur? Oder Fruchtleder (Rezept folgt) - was die Kinder nun anstelle von Gummibärchen futtern. Aber auch Chips aus Süßkartoffeln, Zucchini oder Grünkohl haben wir schon gemacht.

 

Warum dieses Gerät und nicht ein anderes?

Wir haben uns für dieses Gerät entschieden, weil es einen sehr hochwertigen Eindruck macht und wir uns während der Benutzung darin auch bestätigt fühlten. Die Einschübe sind aus Metall und nicht aus Plastik - ich möchte meine Lebensmittel nicht stundenlang auf evtl. ausdünstendem und billigem Plastik wissen. Das war der Hauptgrund. Der nächste Grund war, dass diese Küchenmaschine über eine Automatik verfügt. D.h. ich muss mir keine Gedanken machen, wie lange die Dinge dörren müssen. Das Gerät misst den Feuchtigkeitsgrad und schaltet sich ab, wenn alles den entsprechenden Dörregrad hat. Und als letztes natürlich die Infrarot-Technik. All dies hat einen stolzen Preis - 498 Euro. Und die sollte man auch nur investieren, wenn man das Gerät wirklich oft nutzen will. Dann lohnt sich diese Anschaffung wirklich. Wer es nur 1-2 mal im Jahr benutzen will, der sollte auf den Backofen zurückgreifen und bei geringer Temperatur darin dörren.

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Kommentare: 2
  • #1

    Franzi (Mittwoch, 17 Januar 2018 22:05)

    hey�
    wie sieht es denn mit dem stromverbrauch aus? das ist ja immer ein bisschen das manko bei diesen geräten.

    grüße

  • #2

    Amelie (Donnerstag, 18 Januar 2018 09:14)

    Hallo Franzi,

    der Stromverbrauch hängt von Beschaffenheit des Dörrgutes, der Menge, der gewählten Dörrtemperatur und natürlich der Dörrzeit ab.
    Der Hersteller gibt eine Leistung von maximal 500W an, was aber je nach Einstellung abweicht.
    Die Kosten für einen Dörrvorgang würde ich mit groben Euro 1,50 einschätzen.

    Unser Dörrautomat liegt mit 500W Leistung im Mittelfeld, es gibt Geräte mit 200 Watt oder auch 1.000 Watt.

    Ich hoffe, das hilft dir weiter!

    Liebe Grüße, Amelie